Bio

Bernhard Ludescher studierte Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Helmut Iberer (Klassik), Harald Neuwirth (Jazz), Claus Raible (Jazz), Oliver Kent (Jazz) und Olaf Polziehn (Jazz). Workshops und Unterricht bei Taylor Eigsti, Glenn Zaleski, Richie Beirach, Fred Hersh, Wolfgang Muthspiel, Bill Dobbins, Juan Garcia Herreros, Peter Horvath und Adam Holzman intensivierten seine Ausbildung. Sein außerordentliches Talent wurde unter anderem von Marianne Mendt (Marianne Mendt’s Nachwuchsförderung) unterstützt. Schon früh setzte er einen Schwerpunkt auf Produktion und elektronische Klangerzeugung, den er durch Unterricht bei Uli Rennert vertiefen konnte.

Ludeschers Arbeit zeichnet sich insbesondere durch die Diversität seiner Projekten aus, die aber durchgehend eine einprägsame musikalische Note besitzen. Sein musikalischer Weg führte ihn bereits unter anderem nach Hamburg, London, Wien, Berlin, San Francisco oder New York. Auftritte bei der Jazzwerkstatt Graz, der Jazzredoute, im ORF Zentrum Steiermark oder im ORF Radiokulturhaus Wien zählen ebenfalls zu seinen vielfältigen Tätigkeiten wie diverse CD Produktionen mit zahlreichen Gastmusikern wie Susana Sawoff oder Farina Miss. Zu seinen laufenden Projekten zählen insbesondere die 2013 gegründete Fusion- Band Loktor, die 2014 mit dem Joe Zawinul Preis ausgezeichnet wurde und deren Debüt-CD im Jänner 2015 unter dem Namen Loktor of Heaven beim Label Session Work Records erschien. Seit 2009 ist er auch das jüngste Mitglied bei Piano ART Venture, wo er mit internationalen Pianisten wie Helmut Iberer, Simona Solce, Aris Feslikidis, Andreas Woyke und Uli Rennert mit Konzerten u.a. im Minoritensaal Graz, im Stephaniensaal Graz, im Orpheum und im Laxenburger Schlosstheater Erfolge feierte. Neben seiner vielseitigen Tätigkeit als Musiker ist Bernhard Ludescher auch als Produzent tätig. Seine Arbeiten belaufen sich auf Auftragsproduktionen und diverse Eigenproduktionen. Vor kurzem ist er bei dem internationalen Remix-Wettbewerb der Plattform indaba mit dem dritten Platz ausgezeichnet worden. Weiters wurde seine Arbeit 2015 vom Bundeskanzleramt Österreich mit dem Startstipendium für Musik und darstellende Kunst prämiert.

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